Südtiroler PD will seine Angestellten zu Hause lassen
lunedì 26 settembre 2016

Mit Entrüstung reagiert die Journalistengewerkschaft Trentino Südtirol auf die Nachricht, dass der Südtiroler PD seine Angestellten zu Hause lassen will. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass erst vor wenigen Wochen (im vergangenen Juli) ein Abkommen für die Verlängerung der Lohnausgleichskasse gefunden worden war. Die beiden Bediensteten, ein Journalist und eine Verwaltungsangestellte, haben großes Verantwortungsbewusstsein bewiesen und eine Erhöhung der ausgesetzten Arbeitszeit von 60 auf 70% akzeptiert. Die Partei hatte sich verpflichtet, nach einem halben Jahr eine eventuelle Senkung zu prüfen.

Nun, nach gerade einmal zwei Monaten, strebt der Südtiroler PD hingegen eine völlige Aussetzung des Dienstverhältnisses an, d.h. Null Arbeitsstunden. Die Schulden gegenüber der Mascagni-Stiftung, die Eigentümerin des Parteisitzes am Dominikanerplatz, waren schon lange bekannt. Dass die Schließung des Parteisitzes nun als Rechtfertigung herhalten muss, um die Angestellten zu Hause zu lassen, scheint in Zeiten der Telearbeit nur ein Vorwand. So kommt der Verdacht auf, dass die Lohnausgleichskasse, die - es sei erinnert - mit öffentlichen Geldern und jenen der Pensionskassa INPGI finanziert wird, nur dazu dient, die finanzielle Basis zu schaffen, um die Bediensteten endgültig zu kündigen. Dies würde dem Schutz der Arbeitsplätze und der guten Verwaltung widersprechen, zwei dem PD sehr liebe Themen. Um dies abzuwenden, würde es reichen, dass die Gewählten die vorgesehenen Beiträge an die Partei leisten.

Die Journalistengewerkschaft appelliert deshalb an jedes einzelne Mitglied der PD-Landesversammlung, dem eigenen Gewissen zu folgen und für die berufliche Zukunft der eigenen Bediensteten zu stimmen.

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